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Infos von der Katzenhilfe Lüstringen
Wir haben gedacht, das es an der Zeit
ist, Euch über die bisherigen Arbeiten zu informieren. Außerdem wollen wir uns
auf diesem Wege noch einmal bei allen Spendern bedanken, ohne eure Hilfe wären
die jetzigen Erfolge sicherlich nicht möglich gewesen. Nachdem wir im September Blui, Devil und
Fear kastrieren, entflohen und soweit notwenig Tierärztlich versorgen konnten,
waren wir in der guten Situation, Anfang Oktober eine ordentliche Falle kaufen
zu können. Damit konnten wir dann im Oktober als
ersten den Baghira einfangen. Der wurde dann kastriert, entwurmt,
entfloht und bei einem abgebrochenen Reißzahn wurde eine Wurzelbehandlung
durchgeführt. Als nächstes ging uns der Scream in die
Falle. Auch er wurde kastriert, entfloht und entwurmt. Bei ihm haben wir außerdem
eine Blutuntersuchung auf FIP, FeLV, und FIV machen lassen. Damit können wir Rückschlüsse
auf den Gesamtgesundheitszustand der Bande ziehen. Der Test war negativ. Weiter ging es mit dem Stiefel. Das übliche,
kastrieren, entwurmen und entflohen. Bei ihm wurde dann noch Zahnstein entfernt
und er bekam ein Langzeitcortison gespritzt, weil er immer so röchelt. Zum Ende des Monats, am letzten Freitag,
hat wir noch ein ziemlich unschönes Erlebnis. Mein Bruder Martin entdeckte bei
unserer Katze eine ziemlich fies aussehende Verletzung am Hals. Sabine ist
sofort mit ihr zu TA gefahren. Der hat dann eine sehr tiefe Bissverletzung
festgestellt. Sie bekam eine Narkose und die Wunde wurde versorgt. Samstag morgen, sah das auch schon besser aus und sie ist auch wieder recht fit. Am Samstag den 07.11.2009 entdecken wir gegen Mittag, den stark verletzten Stummel. Er hatte eine riesen Beule am Kopf und konnte mit der linken Vorderpfote nicht mehr auftreten. Nach einigen Problemen konnte ich ihn mit der Lebendfalle einfangen. Das war gegen 14Uhr. Den Tierarzt angerufen und mal los. Er hat ihn nach einer ganzen Menge Heckmeck in Narkose versetzt und die Beule am Kopf ( ein riesen Abszess ), die linke Pfote sowie, wie er dann gesehen hat, einen Verletzten Zahn behandelt. Bei der Gelegenheit, hat er ihn gleich kastriert, entfloht und entlaust. Zum Schluss gab es noch ein Langzeitantibiotikum und ab nach Hause. Nach einer Nacht im Büro, durfte er am nächsten Mittag wieder in die Freiheit zurück. Er
sieht jetzt schon viel besser aus, kann allerdings, mit der Pfote noch nicht
wieder 100%tig auftreten. Aber wir denken, das wird sich in den nächsten Tagen
geben.
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